Schafft Freiräume für noch individuellere Kund:innenbetreuung: der neue TUV GPT

  • Unternehmenseigener Assistent beschleunigt interne Prozesse und verbessert damit auch das Kund:innenerlebnis bei TÜV Rheinland.  
  • Im Sinne maximaler IT-Sicherheit und zum Schutz vertraulicher Daten unserer Kund:innen nutzen wir geschützte KI-Plattformen anstelle von öffentlich zugänglichen. 
  • Im TUV GPT-Hub stehen KI-Bots für unterschiedlichste Bereiche bereit – das optimiert die Performance und bietet schnelle und effiziente Unterstützung im Arbeitsalltag. 
Die Expert:innen in der Welt von TÜV Rheinland besitzen immenses Wissen und weitreichende Fachkenntnisse, die keine Künstliche Intelligenz ersetzen kann. Aber die selbstlernende Technik kann unsere Fachleute in vielen Bereichen unterstützen. Wenn es beispielsweise um die Prüfung von Spielzeug auf dem brasilianischen Markt geht, könnte ein KI-basierter Chatbot die relevanten Anforderungen recherchieren, zusammenstellen und bereitstellen. „Wir sind uns alle einig, dass ein KI-Chatbot zahlreiche Mehrwerte für unsere Kolleg:innen und Kund:innen bringen kann“, so Rüdiger Hoppen, weltweit verantwortlich für die IT bei TÜV Rheinland. „Allerdings sind unsere und die Inhalte unserer Kund:innen oft vertraulich. Daher nutzen wir bewusst keine öffentlich zugänglichen Instanzen wie ChatGPT von OpenAI. Als eine der führenden Organisationen für die Zertifizierung von IT Security nehmen wir dieses Thema auch intern sehr ernst.“ 

Logische Konsequenz war die Bereitstellung eines eigenen Chatbots, in dem auch interne Daten gefahrlos kursieren können. „Im November 2023 haben wir die erste Version von TUV GPT weltweit zur Verfügung gestellt. Die interne Mitteilung zum Start wurde sofort zu einer der meistkommentierten unseres Unternehmens und wir bekamen viele weitere Anregungen“, berichtet Thomas Hopf, Head of IT Technology Center. 

Spezialisierte Bots für verschiedene Anwendungsfälle steigern die Performance 
Aber: „Es gibt nicht DEN Bot für alle und alles“, so Hopf. „Vielmehr verfolgen wir das Konzept, je nach Arbeitsschwerpunkten einzelne Instanzen des Bots zu kreieren.“ Ein spezialisierter Bot beispielsweise bearbeitet zukünftig Anfragen zu rechtlichen Sachverhalten. Ein weiterer Assistent startet in Kürze: Bei TÜV Rheinland gibt es Tausende Verfahrensanweisungen, die sich in internen Wissensdatenbanken befinden. Die Suche und Auffindbarkeit wird durch einen spezialisierten Bot deutlich erleichtert werden. „Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck an der Entwicklung weiterer KI-Bots, die speziell für bestimmte Anwendungsfälle trainiert werden. Ob für tiefgreifende technische Analysen oder kreative Konzeptentwicklung − unser TUV GPT Hub wird in Zukunft für viele Herausforderungen passende digitale Assistenzen bereitstellen“, unterstreicht Thomas Hopf. Denn je mehr unser Bot mit eigenen Daten gefüttert wird, umso mehr Mehrwerte erschließen sich.   

Für alle bestehenden und kommenden Instanzen von TUV GPT gilt: Viele Infos finden unsere Expert:innen auch selbst in internen Portalen, der Bot schafft es aber deutlich schneller. Als zusätzlicher Vorteil für unsere Kund:innen lassen sich parallele Entwicklungen z. B. von Prüfverfahren oder Zertifizierungen erkennen und die beste Lösung identifizieren. Seit Ende Mai stehen alle spezialisierten Bots in einem gemeinsamen TUV GPT Hub zur Verfügung, bald auch in allen Konzernsprachen. 

Unsere Profis können Kund:innen noch umfassender bei Prüfungen und Zertifizierungen begleiten 
Wichtig zu wissen: TUV GPT übernimmt nicht den Job unserer Expert:innen für Prüfung und Zertifizierung. Vielmehr soll der Chatbot den Profis mehr Zeit für ihre Arbeit mit unseren Kund:innen freischaufeln. Daher erledigt die KI standardisierte, sich wiederholende Aufgaben. Sie kann beispielsweise Marktanalysen vornehmen, Angebote erstellen, Prüfberichte übersetzen und Ähnliches mehr. KI wird bald ein fast unsichtbarer Teil des gesamten Spektrums von Anwendungen/Tools sein, um sowohl interne als auch kundenorientierte Prozesse zu verbessern, zu beschleunigen oder besser zu skalieren. 

Beispiel Schadensbewertung an Fahrzeugen: Die Vorbewertung und ein erster Bericht durch unsere interaktiven Tools schaffen Freiräume, die unsere Sachverständigen dann nutzen, um alle Dokumente zu prüfen – denn das kann die Maschine nicht. 

Auf diese Weise ist TUV GPT auch ein Mittel gegen den Fachkräftemangel. Denn mit Bot-Unterstützung erhalten unsere Mitarbeitenden Raum für wichtigere Aufgaben, können ihre Expertise effektiver für die Kund:innenbetreuung einsetzen und sie noch individueller bei Prüf- und Zertifizierungsprozessen begleiten. 

Um zum Abschluss eine oft gestellte Frage zu beantworten: TUV GPT schreibt sich tatsächlich ohne Umlaut – was zum einen auf die weltweite Nutzung des Bots zurückgeht, zum anderen auf die ebenfalls weltweit gut eingeführte Webadresse tuv.com. 


Für weitere Informationen zu dem Thema stehen Ihnen unsere Expert:innen jederzeit gerne zur Verfügung! Schreiben Sie uns eine Mail mit dem Betreff „TUV GPT“. 
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